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Ein Energieträger mit vielen Einsatzmöglichkeiten

ErdgasErdgas wurde in Deutschland bereits mit den ersten Erdölförderungen gefunden. Zum wichtigen Energieträger wurde Erdgas aber erst Anfang der 1960er Jahre. Heute werden rund 12 % des deutschen Erdgasbedarfes aus heimischen Quellen vorwiegend in Norddeutschland gedeckt.

Seit Beginn der Erdgasförderung sind Unternehmen aus der Region Celle bei der Erschließung und Förderung des Energieträgers im Einsatz. Eine Vielzahl der Bohrlöcher wurde mit Bohrtürmen von Mitgliedern des GeoEnergy Celle e. V. erstellt. Für Energieversorger wie GDF Suez, ExxonMobil, RWE Dea und Wintershall liefern Celler Unternehmen im Förderbetrieb fortlaufend Services am Bohrloch – von der Oberfläche bis in die Tiefe. Sicherheit und Qualität stehen dabei an erster Stelle. Neue Technologien und wirtschaftliche Bohrverfahren ermöglichen die Erschließung neuer Erdgasreserven. Über die konventionellen Vorkommen in porösen und durchlässigen Gesteinsschichten hinaus existiert ein enormes Potential bislang nicht erschlossener unkonventioneller Lagerstätten. Hier ist das Gas in Kohleflözen und im Schiefergestein gelagert und lässt sich nur mit geeigneten Techniken wirtschaftlich erschließen.

Erdgas und Erneuerbare Energien

Geothermie und Erdgas sind ein gutes Beispiel dafür, wie sich konventionelle und erneuerbare Energien ergänzen. Geothermie ist grundlastfähig und steht rund um die Uhr insbesondere als Wärmelieferant zur Verfügung. Langfristig ist damit eine Grundversorgung mit Wärme möglich. Spitzenlasten mit hohen Abnehmerverbräuchen sowie die flächendeckende Stromversorgung kann die Geothermie aber nicht abdecken. In Kombination mit Windenergie und modernen Gaskraftwerken steht für die Zukunft ein effizientes Energiesystem zur Verfügung.